Zunächst die Kurzhaarrassen:

 

Glatthaarmeerschweinchen

Es hat am ganzen Körper eng anliegendes Fell ohne Wirbel und Kräuselungen.

Es ist die älteste Rasse des Meerschweinchens und bereits seit dem 16. Jahundert in Europa bekannt.

Englisch-Crested Meerschweinchen:

Es hat wie das Glatthaarmeerschweinchen auch glattes, eng anliegendes Fell. Zusätzlich jedoch einen Kreisrunden Wirbel(Schopf) auf der Stirn. Dieser entspricht der restlichen Körperfarbe.

Amerikanisch-Crested Meerschweinchen

Es unterscheidet sich vom E-Crested nur dadurch, dass der Schopf weiß ist und sich somit farblich vom Rest des Körpers abhebt.

Die Rasse “Crested” stammt aus Nordamerika und wird seit den siebziger Jahren in Europa gezüchtet.

Rosettenmeerschweinchen

Das Rosettenmeerschweinchen ist wohl jedem Meerschweinchenfreund bekannt. Es hat über den ganzen Körper verteilt Rosetten. Es sollten mindestens acht sein, davon vier Körper- 2 Hinterhand und 2 Hüftrosetten. 2 Schulter- und Nasenrosetten sind erwünscht.

US- Teddy

Bei diesen Meerschweinchen steht das Haar senkrecht vom Körper ab. Es ist leicht gekräuselt. Die Behaarung sollte elastisch und federnd sein. Diese Tiere sind mit den ähnlich aussehenden Rex- Meerschweinchen genetisch nicht verwandt.

 

Ch- Teddy

Sie haben etwas längeres und weicheres Fell als die US- Teddys. Es steht jedoch ebenfalls senkrecht vom Körper ab.

Rex- Meerschweinchen

Sie haben ebenfalls das leicht gekräuselte, senkrecht abstehende Fell, das etwa 2cm lang ist, sind aber mit den Teddys genetisch nicht verwandt.

Bei Berührung soll das Fall elastisch federn.

Schopf- Rex

Ein Rex- Meerschweinchen mit einem Schopf auf der Stirn. Hier wird jedoch nicht dach E-Crested und A- Crested unterschieden.

Somali

Ein Rex- Rosetten- Meerschweinchen. Es hat das abstehende Fell eines Rex und die Rosetten einer Rosette.

Satin

Beim Satinmeerschweinchen ist das Fell durch den holen Haarschaft besonders glänzend. Die Farbe eines Satins erscheint dunkler und intensiver. Es kann bei allen Rassen und Farben vorkommen.

Es besteht jedoch der Verdacht, dass mit der Erbanlade des Satinfaktors die der Osteodystrophie verbunden ist. Bei dieser Krankheit wird dem Skelet das Kalzium entzogen, wodurch dieses weich und instabil wird. Das Tier verliert an Gewicht und bekommt Probleme beim Fressen oder Laufen (je nachdem, welche Knochen am stärksten betroffen sind). Im fortgeschrittenen Stadium leidet das Tier sehr unter den starken Schmerzen. Die Krankheit ist unheilbar.

 

 

 

Ridgeback

Aussehen

Das Ridgeback hat auf dem Rücken entlang der Wirbelsäule einen Kamm, da das Fell gegen den Strich wächst. Der Kamm sollte zwischen den Ohren beginnen und sich möglichst breit durchgängig über den ganzen Rücken bis hin zu den letzten Wirbeln der Wirbelsäule hinziehen. Ansonsten ist das Fell glatt und eng anliegend. Die Ridgebacks sind außerdem verwandt mit den “Irish Crested”. Diese haben zwei Wirbel entlang der Wirbelsäule- sie sind aber bisher noch in keinem Standard aufgeführt.

Entstehung

Diese Rasse ist wohl aus Kreuzungen zwischen Glatthaar und Rosetten bzw. Glatthaar und Peruanern entstanden. Als Entstehungsort wird England genannt, das bisher auch das einzige Land ist, in dem die Ridgebacks in den Standard aufgenommen worden sind.

Entwicklung

Bei Jungtieren ist es manchmal nicht ganz einfach die Ridgebacks auszumachen, da sich der Kamm wegen des weichen Babyfells teilweise erst nach einiger Zeit  aufstellt.

 

Und nun die Langhaarrassen

 

Sheltie

Am Kopf ist das Fell kurz, wird aber hinter den Ohren länger und fällt dann ohne Wirbel nach hinten. Es wird bis zu 20cm lang.

Grundsätzlich benötigen alle Langhaarrassen sehr intensive Fellpflege, weswegen sich solche Tiere nicht als “Anfängertiere” eignen.

Coronet

Es unterscheidet sich vom Sheltie darin, dass es zusätzlich auf der Stirn noch einen Schopf besitzt.

Peruaner

Der Peruaner hat zusätzlich zu seinem langen Fell noch zwei Hüftrosetten und einen Wirbel auf dem Kopf, wodurch sich ein Pony bildet. Das Haar bildet auf den Rücken einen Mittelscheitel und soll an beiden Seiten und hinten gleich lang sein.

Texel

Sie haben langes Fell ohne Wirbel. Das Fell ist in sich jedoch gewellt und bildet Locken am Bauch.

Merino

Das Merino hat zu seinem gewelltem Fell noch eine Krone(Schopf) auf dem Kopf.

Alpaka

Das Alpaka hat zu seinem gewellten Fell noch die Hüftrosetten und den Kopfwirbel des Peruaners.

 

Die Fotos der Ridgeback- Meerschweinchen und die Grundlagen zum Text dazu hat mit Anna Barth zur Verfügung gestellt. Vielen Dank noch einmal! Alle anderen Bilder sind mit der jeweiligen Züchterhomepage verbunden, soweit vorhanden.